Sonntag, 19. Juli 2015

nach -träumen (nachdenklich)

Heute einen Kommentar gelesen

"nachträumen" -
Was ist das ?  Was hat sie dabei empfunden, sie, die mir diesen Kommentar zu meinen
Worten schrieb ? Hat auch sie gefühlt, wie ich, an einem Tag im Januar.?
Nun ist Sommer, aber- WIE, es regnet hinein in Gedanken, die sich urplötzlich wieder
mit dem Träumen beschäftigen. Nachträumen -, ich will es eine Stunde lang tun ... zumindest versuchen !!!
Und dann stelle ich mich einer Sache - einer TAT - sache ... die mir etwas vor Augen führt,
was ich nicht fühlen und schon gar nicht wissen will :
Langsam und schmerzlich spüre ich  WIE ich diese WELT erlebe, fühle, WIE ich sie SEHE...
Was ist das ????
Ich glaube, ich habe es verlernt ... das Träumen !
Wie war es doch noch ? War es in mir, war es abrufbar, lag es  irgendwo und wartete auf
den Moment, in dem es sozusagen ans Tageslicht trat, ja- sich drängte und sich nicht unter-
drücken ließ .... träumte ich von alleine oder lebte ich in einem Traum... in diesen Momenten,
die nicht so laut, so verbraucht, so hetzend, so treibend, lieblos, so verletzend waren ???
War das Träumen im Schweigen oder war es im Wort ... WO fing es an ? Wo habe ich es
gespürt und mich heimlich und leise fallen lassen ... nur noch für dieses Gefühl gelebt ... nicht mehr teilnahm am Leben da draußen,  irgendwo .

Habe ich es nun verloren, weil ich es   vergessen   habe ?

Flucht - flüchtig - flüchtend .... ich gehe aus diesen Gedanken heraus ... will nachdenken ...

an einem   "verweinten" Sonntag im Sommer 2015


" .... manchmal wünsch´ich mir mein Schaukelpferd zurück  ...."

Kommentare:

  1. Du hast es nicht verlernt, meine Beste, nur unterdrückt, im Irgendwo neben einer Herzkammer einfach verloren. Das passiert. Unbewusst. Willenlos. Weil man manchmal an der Welt zweifelt.... ich schenke dir ein Lächeln... mir ist gerade nicht so danach, aber ich möchte, dass meine Freundin nicht weint...


    deine Edith

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Dir, Du Liebe ... nein-, ich weine nicht .... es ist oder war der Regen ..... Deine Ursa

      Löschen
  2. So vertraut und bekannt sind mir deine Gedanken als hätte ich sie selbst geschrieben...
    lang ists her, da du sie verfasst hast, nun fast ein Jahr später existieren sie vielleicht nicht mehr, obwohl; - * manche
    bleiben auch haften...
    kehren wieder, wiederholen sich..
    man weiss es nicht..
    herzlichst Angel 1 Jahr später

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. DANKE, Angel, ja-,im Juli 2015 waren diese Gedanken sehr real. Sie waren GEFÜHL .... ein Jahr später sind sie nicht mehr so -NEIN - ich kann wieder träumen, kann mich wieder fallen lassen und für Stunden und Tage einfach nur SEIN, glücklich und zufrieden sein ... nicht nur im Traum ...

      Löschen
  3. Jeder Mensch träumt
    ohne Träume sind wir arm
    eingeschränkt und unfrei!
    L.G Klärchen

    AntwortenLöschen
  4. Danke, marie claire, ja-, ein Leben ohne Träume wäre für mich auch nicht gerade lebenswert .... ich träume viel und gerne und manche Träume bleiben auch nicht nur Träume ...

    AntwortenLöschen