Samstag, 15. Mai 2010

ent - fernt

lang schon
dämpft die entfernung
worte die uns verbinden
sind dem leben nah
und doch
meilenweit entfernt
sitzen in gedanken unter
dem apfelbaum
vergangener zeiten
leises hinnehmen
des kommenden tages
manchmal regungslos
(c) ursa

Kommentare:

  1. Regungslos. Ist wartend, ist aber nicht Stillstand. Deine Worte bergen Hoffnung, irgendwo zwischen den Zeilen, vielleicht auch unter dem Baum? Ich kann sie fühlen, deine Worte. Du nimmst dem Wort "entfernt" das "ent" weg. Es bleibt fern, aber es ist nicht weg ...
    Das ist schön, trotzdem.

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  2. Liebe Ursa,

    den Atem habe ich angehalten beim Lesen. Deine Worte gehen sehr tief, sehr weit und bleiben doch so nah. Man möchte daran festhalten..

    Dir und euch alles Liebe und Gute, Rachel

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  3. Erinnerungen kann einem keiner nehmen. Dadurch überwindet man auch die allergrößte Entfernung.
    Einen lieben Gruß und erholsamen Sonntag!

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  4. Erinnerungen können wunderbar sein und Stunden herbeizaubern, die schon lange vorbei sind. Manchmal lasse ich mich ganz tief hineinfallen.
    Liebe Grüße von Deiner Carenina

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  5. Erinnerungen, Worte die uns vertraut waren, Gedanken, die verbanden,...
    kann auch eine weite räumliche Ent-fernung niemals auslöschen.
    Es wird immer die Erinnerung der Gemeinsamkeit bleiben…
    Herzliche Grüße von Monré

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  6. Entfernung
    entgleiten in Erinnerung, wir alle können es so gut, warum bleiben wir nicht mehr im Jetzt und konzentrieren uns auf Zukunft?
    Vielleicht können wir die Erinnerung in der Ent-Fernung eher Ver-süßen?
    Alles Liebe Flo

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