Montag, 26. Oktober 2009

die Geschichte mit Mona Lisa

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den Tag "studiert"
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sicher werde ich dafür kein Diplom bekommen, denn ich kenne keinen, der für solche gedankenlosen Gedanken auch noch "Trophäen" verteilt. Ich habe aber wirklich diesen Tag, den 26. Oktober richtiggehend studiert. Ganze zwei Stunden habe ich
sinniert, überlegt, inwendig - auswendig den "Tagesspruch" genommen und gelernt, wollte doch zu einem ER - GEBNIS kommen.
na ja- und das ERG - EBNIS war, dass ich keines fand,
Ist sicherlich ein gutes ERGE -BNIS, wenn man zu der ER-KENNTNIS gelangt, dass es gar kein ERGEB - NIS geben kann , denn das setzt ja voraus, dass sich was er-geben hat, aber-, das hat es mitnichten, es hat zwar etwas ge - geben aber ohne ERGEBNIS, denn es
schwebt noch ein wenig in der Luft und na ja -, weiß nicht, wie dick die Luft ist und ob sie überhaupt dick ist oder wie auch immer ...
nun sitze ich hier in aller Ruhe, schaue hin und wieder aus dem Fenster, was es dort draußen so gibt, aber-, auch das ist ein wenig fruchtlos, denn draußen ist es dunkel.. fatal, oder ?
Schaue auf das Bild von Mona-Lisa .... und was passiert da plötzlich ?
Steigt doch diese Dame aus dem Rahmen und sagt:
"Ich will nicht mehr, ich habe die Nase voll !!!"
und will sich verabschieden.
Bekomme sie gerade noch zu fassen, zerre sie zurück und schaue sie fassungslos oder wohl
mehr empört an.
"Mona Lisa, spinnst du denn? Du kannst doch nicht einfach aus demRahmen steigen, du bist ein Kunstobjekt und hast dort so lange zu hängen , bis man dich abnimmt, aber hier so mir nichts dir nichts abzuhauen, das läuft nicht. "
"Doch," erwidert sie lachend, "ich verschwinde, ich will genau das nicht mehr sein, was du gerade gesagt hast "ein Kunstobjekt", reißt sich los und verschwindet, bevor ich antworten kann.
Wie vom Donner gerührt sitze ich da und sammle mich... aber-, wie denn ???
der Rahmen ist leer und Mona Lisa verschwunden.
Nun beschäftigt mich die Frage, ob ich hätte mitgehen sollen
DAS wäre vielleicht ein gutes ER-GEBNIS gewesen,
aber-, sicher bin ich mir auch nicht....
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einen schönen "er-geb-nis-reichen" Abend wünscht Ursa (nun ohne Mona-Lisa)
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Kommentare:

  1. Ursa, dein Text hat was, eine sehr tiefgründige Überlegung...
    und was kommt dabei immer heraus? Selbst die Mona Lisa aus dem Rahmen traut sich, wir nicht!!

    Danke für den Text, darüber muss ich jetzt auch nachdenken...

    herzlich, Rachel

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  2. Rachel, er ist genau so tiefsinnig gemeint, wie du heraus-gelesen, heraus-gespürt hast .... viel Spaß noch beim weiteren Nachdenken .... herzlich Ursa

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  3. Liebe Ursa, du schaffst es immer wieder, dass ich über "deine" Gedanken sinniere ;) Ich komme zu dem Ergebnis, dass ich schon des Öfteren aus meinem "Rahmen" gestiegen bin, nur um mich igendwann in einem neuen Rahmen wieder zu finden. Das Ergebnis dieses Ergebnisses ist nun, dass ich mir keine Rahmen mehr baue, außer meinem Gartenzaun,der dazu dient, dass eventuelles Getier, das sich irgendwann wieder zu mir gesellen wird, nicht auf die Straße rennt ... Liebe Grüße und gute Nacht!

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  4. ... besser aus dem Rahmen steigen, bine, als aus dem Rahmen fallen ... das wäre kein so gutes Ergebnis und würde auch irgendwie nicht so gut ankommen bei den lieben Mitmenschen,wobei dann bei mir schon wieder die Frage auftaucht: Wollen wir denn das überhaupt ??? dir einen schönen Abend ...LG Ursa

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  5. Liebe Ursa,
    dieses Gedicht ist wirklich sehr tiefsinnig und ich habe eine Weile gebraucht um zu verstehen, warum Mona Lisa aus ihrem Rahmen gestiegen ist und sich davon gemacht hat. Nun bin ich ihr aber an einem anderen Ort wieder begegnet.
    Liebe Grüße von einer nachdenklichen...Carenina

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  6. liebe Carenina, danke für dein NACHDENKEN, ja-, Mona Lisa hat es uns vorgemacht .... sie hat getan, was wir alle wohl irgendwann einmal möchten ( hin und wieder jedenfalls)
    einfach heraus-steigen aus dem engen Rahmen, der zwar mehrfarbig sein kann, aber häufig doch so mehr ins Dunkle geht .... (wirkt auf weißer Wand auch besser :-) ...
    übrigens, ich weiß auch, wo Mona Lisa nun ist - lach - ich wage aber nicht zu fragen, ob sie sich dort nun wohler fühlt ?! LG Ursa

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  7. Wenn ich mir die Geschichte überlege, kann ich Mona-Lisa gut verstehen.
    Wer möchte schon (für immer) in einem Rahmen, einer Schablone oder in einer Schublade eingezwängt sein… Ich glaube fast niemand.
    Nur ist es manchmal recht schwierig so einfach aus dem Rahmen zu steigen, oder die Schublade zu verlassen, in der man irgendwie rein gesteckt wird…
    Ich hoffe dass Mona-Lisa ihren Weg findet…
    Herzliche Grüße von Monré

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  8. danke, Monré für deinen Kommentar ... ich passe auch in keine Schublade und werde mich auch in keine hineindrängen lassen, muß aber leider auch hin und wieder dem TÄGLICHEN Tribtu zollen, so ist es nun einmal .... LG Ursa

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  9. Mein Rahmen war der traditionelle Familienrahmen. In dem waren meine Kinder, Großeltern, Eltern und Enkel.Die einen oder anderen sind nun leider nicht mehr auf dieser Welt und die anderen brauchen uns nicht mehr so viel oder oft. Deswegen habe ich meinen Rahmen gesprengt und kann wieder vollkommen vogelfrei viel Neues entdecken. Liebe Grüße vom Heidegeist

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  10. Heidegeist, wie schön für dich, im Grunde genommen ist mein Leben ähnlich verlaufen, aber-, das Schicksal steckte vor einiger Zeit den Rahmen für uns ganz eng ... einen Rahmen, der aus Liebe und Zuneigung NICHT gesprengt wird und nicht gesprengt werden kann ..LG Ursa

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