Donnerstag, 2. Mai 2019

Licht und Schatten




Gedanken sehnen sich 
bis an den Rand

Lippen schweigen
umklammern Worte
die ausharren

Wann hast du mich
das letzte Mal angesehen?







Toren und Tore

müssen wir unseren
Blick darauf richten
auf diesen kindischen Unsinn
den uns die Politiker in ihrer
eigenen Wahrhaftigkeit
an den Kopf werfen (wollen)
SICHER
ist es von Nutzen
wenn wir uns weigern ihre
Ordnung ordentlich zu nennen
ihre Aufrichtigkeit in Frage stellen
und ihre lösungs-losen Schritte
nicht schicksalshaft über
uns ergehen lassen (wollen)
SICHER
ist es das

doch das Tor
durch das wir Toren gehen werden
ist schon weit geöffnet

UrsaA.

























Foto: UrsaA.

Schirme - eine ziemlich dumme Betrachtung

dieser Beitrag ist nicht politisch zu sehen ..  der direkte Grund:
der Schirm hält nicht, was er halten sollte

Über Schirme kann oder könnte man sehr viel schreiben ,
beginnen könnte man mit dem Aufbau oder der Herstellung
desselben, weitergehen mit der Bespannung, die in allen
Farben erstrahlen kann oder auch nicht. Es gilt als sicher,
dass es mehr schwarze Schirme gibt als farbige, die farbigen sehen
eben lustiger aus, manchmal sind sie rot, gelb ,grün .. sie strahlen
aber auch nicht immer und im Dunkeln wirken sie nur, wenn man
unter einer Laterne steht, aber-, WER stellt sich schon  so
leicht im Regen unter eine Laterne? Vielleicht die Menschen,
die auf  Bus, Bahn oder Taxi warten und dann dort eben ihren
Schirm auch vergessen... es gibt so viele vergessene
Regenschirme, man könnte den gesamten Himmel damit be-
oder verspannen, dann wäre man ja geschützt und brauchte
keinen eigenen mehr .. aber-, das ist halt Theorie ....
der Schirm an sich ist ein Gebrauchsgegenstand, was also
heißt, dass er   g e b r a u c h t   oder   benutzt werden
kann oder wird ..... das setzt aber voraus, dass er geöffnet
wird, na ja-, wer aber öffnet  einen Schirm ? Natürlich der
Träger oder die Trägerin ... manchmal muss man nur auf
einen Knopf drücken und schon springt der Schirm auf ..
(das setzt wiederum voraus, dass man weiß  WO der
Knopf ist )  ... Knöpfe können verschiedene Eigenschaften
haben,  man kann sie  ö f f n e n   oder  schließen, oder auch
ver - schließen ... das kann man mit einem Schirm auch
machen... z.B. wenn es regnet öffnet man ihn (sonst wird
man ja nass)  und wenn es nicht regnet, schließt man ihn
wieder ... das setzt allerdings wiederum ein Gefühl voraus...
das Gefühl,  zu spüren, dass man   nass (gemacht) wird...
die roten, gelben, grünen und schwarzen Schirme wirken
hin und wieder sehr blass, aber nur weil sie so oft auf-
oder eingespannt wurden .... das bringt Verschleiß mit
sich, verschlissene Regenschirme bieten keinen Schutz
mehr ...  


Dienstag, 13. März 2018

nach -karten



nach - ge - kart- et

manchmal enden intensive, harmonische Gespräche nicht so, wie sie begannen.
Nein! Irgendwie enden sie so, wie sie nicht enden sollten .... besser nicht, denn die schöne Stimmung ist erst einmal dahin,  Was passiert eigentlich  in diesen Momenten, wenn Menschen vom Thema abschweifen und eine Situation aufgreifen, die (eigentlich doch   oder  eigentlich nicht) vergangen  (aber-, nicht vergessen) ist und nach-karten.
Die Vorwürfe, die mehrmals schon anklangen, werden wieder laut ... lauter - irgendwie -. in den Ohren derer, die im Moment wieder in die "Schusslinie" geraten. Was ist daran an diesem NACHKARTEN  .... warum passiert so etwas immer wieder und "ver-stimmt" den, der sich damit
konfrontiert sieht.
Ist es wirklich so schwer, einem Menschen zu verzeihen, der in den Augen  eines anderen Menschen
einen Fehler gemacht haben soll.

fließend



Ich bin der Fluss
spreche von Gedanken
die in sich schweigen

Ich bin der Fluss
leidenschaftlich geliebt
in feuchter Tiefe

Ich bin der Fluss
lasse Perlen aufsteigen
in Meere hinein

unvermutet singend
mit einer Stimme die
man nicht vergisst

© UrsaAngst
    2016


Sonntag, 14. August 2016

Bettflucht oder was ?????



Wieder einmal aus dem Bett gefallen.

Der Wecker zeigt 5.39 Uhr. Es ist Sonntag. Keine Hektik, kein Aufstehen-müssen,
kein Zwang, kein Drang und doch stehe ich (nach ein paar unmotiviert begangenen
Kniebeugen) bereits um 5.45 Uhr unter der Dusche und genieße das warme Wasser,
welches mit sattem Strahl auf meinen Kopf prasselt und dann, etwas gemäßigter
über die Schultern rinnt. Wonne, wonniglich, herrlich, eine Wohltat.
Das leise Summen meiner Stimme wird lauter, die Worte formen sich, ein Lied macht
sich breit im Tag: Ich singe. Ich singe unter der Dusche: alle Vögel sind schon da ...
na, was ist das denn? Wir haben August, die Vögel ziehen schon bald wieder von
dannen und ich singe von einer Vogelschar, die aus Amseln, Drosseln, Finken und
Staren besteht und die uns allen ein  Jahr wünschen mit "Heil und Segen".
Aber-, was ist denn das Heil ? Hat es etwas mit "heilig" zu tun,  mit Frömmigkeit,
mit Glauben, Glaubens Seligkeit oder mit dem Heilen, dem Helfen???
Ich kann mir meine Fragen nicht so schnell beantworten, denn die Gedanken gehen
weiter, während das Wasser noch immer über meinen Körper rinnt (vielleicht sollte
ich es abstellen) . Gedankenschwer drücke ich auf den Hebel und stehe null komma
nix tropfend in der Dusche. Wieder einmal kein Handtuch hingelegt..also, hinaus
und frierend ergreife ich ein großes Badetuch mit floralem Druck. Neuerdings
 liebe ich Blumen auf Bettwäsche, Handtüchern, ja-, sogar auf dem Geschirr, was
jahrzehntelang in mattem Weiß und edel aussehend den Tisch zierte.
Die Zeiten ändern sich und die Meinungen und Ansichten über gewisse Lebens-
bereiche und - situationen auch.
Zurück zum Heil, was mir nicht aus dem Kopf geht. Ich fange an, zu überlegen,
ob es nicht einfach nur der Teil eines Wortes ist, wie z.B. Heil-Bringer, Heil-Bad,
Heil-Pädagogik oder der Begriff für etwas Ganzes, etwas NICHT KAPUTTES,
also heil im Sinne von unversehrt. Ich beschließe, später das Internet zu befragen
und mich schlauer zu machen. Mit dem "Segen" befasse ich mich nicht weiter,
denn ohne eine Tasse Kaffee ufert das Denken aus und ich komme nicht zum
Punkt. Eigentlich ist er mir auch egal so am frühen Sonntag-Morgen. Ich schaue
auf den Deich.  25 Wohnmobile haben sich dort breit gemacht. Die Hundehalter
und - halterinnen leinen ihre Lieblinge an und gehen (mit roten Beutelchen bestückt)
zügig am Wasser entlang. Mir macht diese Szenerie am frühen Morgen sehr viel
Spaß. Ich beobachte Menschen, die von meiner Beobachtung nichts wissen und
auch nichts ahnen.  Fröhliche "Guten-Morgen-Grüße" schallen zu mir herüber.
Eine nette freundliche Gemeinde, diese Camper.
Mein Kaffee ist nun kalt geworden. Also, erst einmal so richtig frühstücken und
danach weiter schreiben .... einen schönen Sonntag  Euch ....

Sonntag, 19. Juli 2015

nach -träumen (nachdenklich)

Heute einen Kommentar gelesen

"nachträumen" -
Was ist das ?  Was hat sie dabei empfunden, sie, die mir diesen Kommentar zu meinen
Worten schrieb ? Hat auch sie gefühlt, wie ich, an einem Tag im Januar.?
Nun ist Sommer, aber- WIE, es regnet hinein in Gedanken, die sich urplötzlich wieder
mit dem Träumen beschäftigen. Nachträumen -, ich will es eine Stunde lang tun ... zumindest versuchen !!!
Und dann stelle ich mich einer Sache - einer TAT - sache ... die mir etwas vor Augen führt,
was ich nicht fühlen und schon gar nicht wissen will :
Langsam und schmerzlich spüre ich  WIE ich diese WELT erlebe, fühle, WIE ich sie SEHE...
Was ist das ????
Ich glaube, ich habe es verlernt ... das Träumen !
Wie war es doch noch ? War es in mir, war es abrufbar, lag es  irgendwo und wartete auf
den Moment, in dem es sozusagen ans Tageslicht trat, ja- sich drängte und sich nicht unter-
drücken ließ .... träumte ich von alleine oder lebte ich in einem Traum... in diesen Momenten,
die nicht so laut, so verbraucht, so hetzend, so treibend, lieblos, so verletzend waren ???
War das Träumen im Schweigen oder war es im Wort ... WO fing es an ? Wo habe ich es
gespürt und mich heimlich und leise fallen lassen ... nur noch für dieses Gefühl gelebt ... nicht mehr teilnahm am Leben da draußen,  irgendwo .

Habe ich es nun verloren, weil ich es   vergessen   habe ?

Flucht - flüchtig - flüchtend .... ich gehe aus diesen Gedanken heraus ... will nachdenken ...

an einem   "verweinten" Sonntag im Sommer 2015


" .... manchmal wünsch´ich mir mein Schaukelpferd zurück  ...."